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Das richtige Muskelgleichgewicht in der Schulter – Teil 1

In diesem Artikel wollen wir euch zeigen, worauf man bei der Erstellung eines Trainingsplans achten sollte, um Dysbalancen in der schulterumgebenden Muskulatur

  1. Zu vermeiden
  2. Nicht weiter zu verstärken

 

Sehen wir uns zuerst die Muskeln an, die bei den meisten Leuten alltagsbedingt sehr aktiv sind.

– Die Brustmuskulatur und die vordere Schultermuskulatur –  jede Bewegung die wir vor dem Körper ausführen erfordert eine Aktivität dieser Muskeln.

-M. Trapezius descendens – der obere Nackenmuskeln neigt zu einer Überaktivität, wenn wir unter anderem die aufrechte Wirbelsäulenhaltung nicht mehr aufrechterhalten können, wenn wir vermehrt unter Stress stehen, oder wenn wir die Schultern immer wieder hochziehen.

-Die Innenrotatoren der Schulter – diese werden vermehrt aktiviert bei allen Bewegungen, die wir mit Handfläche nach unten in Kombination mit Bewegungen vor dem Körper ausführen.

-Der Biceps – dieser wird vermehr gebraucht wenn wir etwas mit gebeugten Armen halten müssen und führt bei einer erhöhten Spannung zu einer Innenrotation der Schulter.

 

Welche Muskeln werden im Alltag eher vernachlässigt?

-Die hintere Schultermuskulatur – diese wird vor allem bei Bewegungen beansprucht, bei denen die Arme nach hinten geführt werden.

-Die Rhomboideen und der mittlere und untere Anteil des trapezius – diese Muskeln werden vor allem dann gebraucht, wenn wir die Schulterblätter nach hinten ziehen.

-Der M. Serratus anterior – dieser Muskel kann gemeinsam mit dem Latissimus Dorsi das Schulterblatt wieder herunterziehen.

-Die Rückenstrecker im Bereich der Brustwirbelsäule – das merken wir oft, wenn wir nicht in der Lage sind eine aufrechte Position länger zu halten.

-Die Rotatorenmanschette – Hierbei kommt es zu einer fehlenden Aktivierung, wenn bestimmte Bewegunsmuster durch die erhöhte Nackenspannung nicht optimal funktionieren.

 

Dazu kommt, dass die Schulter ein bzw. mehrere Gelenke hat, die in viele verschiedenen Richtungen bewegen werden. Zur Vermeidung von Dysbalancen ist es essentiell, alle möglichen Bewegungsrichtungen zu trainieren.

 

– Fortsetzung folgt.

 

Ein Bericht von unserem Trainer und Physiotherapeut Andreas Jandorek.

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