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Brokkoli – die Nährstoffbombe

Das Brokkoli vielleicht nicht jedem schmeckt, das kann schon sein.
Aber das Brokkoli zu den gesündesten Gemüsesorten gehört, das kann auf keinen Fall mehr abgestritten werden.

Wirkstoffe nicht unterschätzen

Die Wirkstoffe des Brokkolis dürfen dabei auf keinen Fall unterschätzt werden. Die grüne Farbe des Gemüses ist meist einhergehend mit einem besonders hohen Magnesiumgehalt, was besonders wichtig ist für Stoffwechsel, Muskeln und Herz. Zusätzlich hat Brokkoli einen besonders hohen Anteil an für den Darm so wichtigen Ballaststoffen. Viel Brokkoli hilft daher gegen Darmträgheit.

Nährstoffbombe Brokkoli

  • Jede Brokkolimahlzeit regt innerhalb von nur einer Stunde den Stoffwechsel in allen Körperzellen an und wirkt auf diese Weise enorm vitalisierend.
  • Brokkoli ist das beste Antistressgemüse für alle, die unter Leistungsdruck stehen oder Sport treiben.
  • Brokkoli ist das beste Schutzgemüse für die Schleimhäute.
  • Der Vitamin-C-Reichtum von Brokkoli hilft insbesondere während der nasskalten Wintermonate vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten.
  • Der enorm hohe Gehalt an Kalium in Brokkoli wirkt entwässernd und blutdrucksenkend.

Brokkolisprossen als Bakterien-Vernichter

Jeder dritte Europäer lebt mit einem Bakterium im Magen, dem Helicobacter pylori, welches häufig viele Beschwerden auslöst. Neue Studien an einer US-amerikanischen Universtität ergaben, dass häufiger Brokkoliverzehr die Menge dieser Bakterien im Magen reduzieren soll und damit zur Linderung von Magenbeschwerden beiträgt.

Brokkoli hat mit Recht den Ruf, fast unverschämt gesund zu sein. Studien beweisen inzwischen nicht nur, dass die darin reichlich enthaltenen Glucosinolate (Schwefelstoffe) und Beta-Karotine freie Radikale unschädlich machen können und damit die Körperzellen sowie das Immunsystem aktiv unterstützen. Es gilt inzwischen außerdem als erwiesen, dass Brokkoli in der Vorbeugung gegen verschiedene Krebsarten eine wichtige Rolle spielt. US-Forscher fanden zum Beispiel heraus: Brokkoli ist besonders reich an dem Pflanzenwirkstoff Indol-3-Carbinol (I3C), der nicht nur antioxidative Eigenschaften besitzt und günstig auf den Hormonstoffwechsel wirkt, sondern auch das Wachstum von entarteten Zellen bremsen kann.

Sekundäre Pflanzenstoffe im Brokkoli

„Das Geheimnis des Brokkoli liegt im sekundären Pflanzenstoff Sulphoraphan. Dieser mobilisiert körpereigene, antioxidative Abwehrmechanismen und wirkt dadurch nachhaltig. Bereits in der Vergangenheit hatten die Wissenschaftler auf die positiven Effekte von Sulphoraphan im Kampf gegen H. pylori hingewiesen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass dieser Stoff in Sprossen wesentlich stärker konzentriert ist als in ausgewachsenen Brokkoli-Köpfen. Daher erzielen die Keimlinge eine grössere Wirkung.“

Brokkoli – leicht dünsten

Brokkoli sollte entsprechend verarbeitet werden, damit er seine Wirkstoffe gut entfalten kann. Die holzigen Stiele werden entfernt und die kleinen Röschen werden am schonendsten im Dampfgarer gedämpft. Falls kein Dampfgarer vorhanden ist, kann man den Brokkoli in einem zugedeckten Topf mit sehr wenig Wasser weichdämpfen. Vermeiden sollte man auch bei diesem Gemüse, dass man ihn im kochenden Wasser „kocht“, denn viele Vitalstoffe sind hoch wasserlöslich und verschwinden somit in das Kochwasser.